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HTC One Familie: Mit drei schicken Smartphones zurück auf die Erfolgsspur?

HTC gehört eigentlich zu den festen Größen unter den Smartphone-Herstellern, doch so richtig überzeugen konnten die Smartphones der letzten Generation nicht. Die Geräte kamen oft recht klobig daher und wurden mit vergleichsweise lahmen Qualcomm-Prozessoren bestückt, die sich zudem noch als recht energiehungrig erwiesen. Dies zeigte sich zuletzt auch in den Verkaufszahlen. Während Samsung mit der Produktion seiner Smartphones zum Teil kaum hinterher kommt, stockte der Absatz bei HTC zuletzt.

Dementsprechend war dringend eine Überholung des Angebots nötig, und heraus kam die Ende Februar während des Mobile World Congress in Barcelona vorgestellte One-Serie, die aus drei Smartphones mit unterschiedlichen Leistungsniveaus besteht.

Die drei Smartphones gehören zwar zu einer Baureihe, weisen aber dennoch ein jeweils eigenständiges Design auf

HTC One Familie: Schlanke Gehäuse mit guter Verarbeitung

Mit der neuen One-Serie präsentiert HTC drei optisch eigenständige Smartphones, deren Gemeinsamkeiten sie dennoch zu einer Familie zuordnen lassen. Dies beginnt schon beim Werkstoff der Außenschale. Alle drei Smartphones verfügen über eine aus Metall gefertigte Unibody-Außenhülle, die typisch für den taiwanesischen Hersteller an den Seiten stärker abgerundet sind.

Diese Ausprägung ist beim kleinsten, dem HTC One V noch am geringsten. Hier sind die Seiten von der rundlich abfallenden Rückseite noch durch scharfe Kanten voneinander abgetrennt. Störend wirken diese aber nicht, denn mit Abmessungen von 120,3 x 59,7x 9,2 mm ist das Smartphone auch für kleinere Hände geeignet. Dazu trägt das mit 115 g nicht allzu große Gewicht bei – ein iPhone 4S bringt es trotz noch etwas kleinerem Bildschirm auf gewichtige 140 g. Allerdings ist gerade die vordere Kante an dem “Schnabel” nicht unanfällig für Verletzung und könnte bei unliebsamer Behandlung schnell von ihrem Charm verlieren.

Am deutlichsten sind die rundlichen Formen beim One S ausgeprägt, das auf diese Weise sehr geschmeidig in der Hand liegt. Trotz eines 4,3“ großen Displays wirkt das Smartphone recht kompakt. Dies hat es nicht zuletzt seinem geringen Gewicht von 118 g zu verdanken, denn mit 130,9 x 65 x 7,8 mm ist es kaum 4 bzw. 5 mm in Höhe und Breite kompakter als das One X, das dementsprechend 134,4 x 69,9 x 8,9 mm misst. Wenig verwunderlich ist damit, dass selbst das mit einem 4,7“ Display ausgestattet One X – subjektiv – nicht klobig wirkt, auch wenn man als Nutzer schon mächtig viel Bildschirm in der Hand hält.

Ebenfalls nicht ganz untypisch für HTC befinden sich zumindest bei den beiden kleineren Modellen der Serie auf der Rückseite jeweils zwei vom Rest des Gehäuses abgesetzte (Plastik-)Abdeckungen, hinter denen Micro-SD- und (Micro-)SIM-Karte untergebracht werden. Nur beim Topmodell, dem One X fehlen diese und weisen damit darauf hin, dass die Möglichkeiten des Zugriffs von außen relativ beschränkt sind. Kann man beim One V und One S immerhin hoch den Datenspeicher per Micro-SD-Karte erweitern, lässt sich beim Serien-Flaggschiff lediglich noch eine Micro-SIM-Karte an der Stirnseite des Smartphones einschieben. Die Akkus sind bei den drei Geräten fest unter der Hülle verbaut.

Insgesamt ist die Verarbeitung der drei One-Smartphones tadellos; die metallenen Gehäuse vermitteln einen wertigen Eindruck und sind verwindungssteif. Selbst beim One X bedarf es größeren Kraftaufwands um dem Gehäuse ein Knacken zu entlocken. Damit möchten alle drei Modelle auch gröberer Gangart im Alltag gewachsen sein. Display-Größen von mehr als 4“ sind allerdings nach wie vor aufgrund der größeren Fläche anfälliger für Außeneinflüsse – trotz Gorilla-Glas als letztem Überzug der Bildschirmoberfläche.

Artikel-Quelle: http://www.tomshardware.de